KI-Prompts zum Vortrag „Sachverständige als Unternehmer ihrer eigenen Expertise“
Diese Prompts begleiten den Vortrag von Ing. Harald Sexl, MBA. Die Nummern P1 bis P12 entsprechen den KI-Impulsen auf den Folien. Kopieren Sie den Prompt in ein KI-Werkzeug Ihrer Wahl und ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern.
Bevor Sie beginnen - Geben Sie keine Namen, Aktenzeichen, Falldaten oder sonstigen vertraulichen Informationen ein. Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch gegenüber KI-Diensten. - Die KI liefert Entwürfe, keine Rechtsauskunft. Jede Angabe prüfen Sie selbst: Ist sie wahr, nachprüfbar und liegt sie innerhalb Ihres zertifizierten Fachgebiets? - Für alles, was Sie veröffentlichen, gelten die Standesregeln des Hauptverbands, insbesondere Punkt 1.7.
P1 · Welche Leistungen erbringe ich tatsächlich?
Ich bin allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für [Fachgebiet]. Ich möchte herausfinden, welche Leistungen ich tatsächlich erbringe, nicht welche mein Fachgebiet theoretisch umfasst. Stelle mir nacheinander zehn Fragen, jeweils eine, und warte auf meine Antwort. Frage nach Auftragsarten, Auftraggebern, Zeitaufwand, wiederkehrenden Fragestellungen und danach, welche Aufträge mir fachlich und wirtschaftlich am meisten bringen. Fasse am Ende in einer Tabelle zusammen: Leistung, Häufigkeit, Auftraggeber, fachlicher Wert, wirtschaftlicher Wert.
P2 · Wofür werde ich empfohlen?
Hier sind drei bis fünf Rückmeldungen von Auftraggebern, sinngemäß und ohne Namen: [Rückmeldungen]. Arbeite heraus, wofür ich offenbar geschätzt werde. Unterscheide zwischen fachlichen Stärken (Was kann ich?) und Arbeitsweise (Wie arbeite ich?). Formuliere daraus einen Satz, mit dem mich ein zufriedener Auftraggeber weiterempfehlen würde. Keine Superlative.
P3 · Stärken belegen statt behaupten
Hier sind Aussagen, mit denen ich mich beschreibe: [z. B. „langjährige Erfahrung“, „modernste Ausstattung“]. Mache aus jeder Behauptung einen überprüfbaren Beleg. Frag mich nach den fehlenden Zahlen, Zeiträumen und Nachweisen, bevor du formulierst. Markiere Aussagen, die sich nicht belegen lassen, damit ich sie streichen kann.
P4 · Fokus statt Bauchladen
Mein zertifiziertes Fachgebiet ist [Fachgebiet]. Meine häufigsten Aufträge sind [Aufzählung]. Formuliere drei Varianten eines Satzes, der mein Profil beschreibt: Welche Frage beantworte ich, für wen, mit welchem Ergebnis? Bleibe innerhalb meines Fachgebiets. Keine Superlative, keine Vergleiche mit anderen, keine Werbesprache.
P5 · Kernangebot, angrenzende Leistung, klares Nein
Hier ist eine Liste meiner Leistungen: [Liste]. Ordne jede Leistung einer von drei Gruppen zu: Kernangebot (wofür ich stehen will), angrenzende Leistung (nur bei passender Kompetenz und Zeit) und Nein (ablehnen oder weiterverweisen). Begründe jede Zuordnung in einem Satz und frag nach, wo dir Informationen fehlen.
P6 · Zielgruppenlandkarte
Ich bin Sachverständiger für [Fachgebiet]. Erstelle eine Tabelle mit möglichen Auftraggebergruppen, zum Beispiel Gericht, Anwaltschaft, Versicherung, Unternehmen und Privatpersonen. Für jede Gruppe: Wer erkennt den Bedarf, wer erteilt den Auftrag, wer zahlt, wer nutzt das Ergebnis, und welche Erwartungen hat diese Gruppe? Kennzeichne, bei welchen Gruppen Sichtbarkeit sinnvoll ist und wo ausschließlich der gerichtliche Auftrag zählt.
P7 · Verständlich schreiben
Hier ist ein anonymisierter Absatz aus einem meiner Gutachten: [Absatz ohne Namen und Falldaten]. Prüfe ihn auf Verständlichkeit für juristische Laien. Schlage eine verständlichere Fassung vor, ohne den fachlichen Inhalt, die Aussage oder die Fachbegriffe zu verändern, die zwingend nötig sind. Erkläre kurz, was du geändert hast.
P8 · Homepage-Text prüfen
Hier ist der Text meiner Homepage: [Text]. Prüfe ihn auf Superlative, Vergleiche mit anderen, reklamehafte Formulierungen und Angaben, die nicht objektiv nachprüfbar sind. Markiere jede Fundstelle und schlage eine sachliche Alternative vor. Hinweis: Als Gerichtssachverständiger darf ich meine Eigenschaft und Fakten mitteilen, aber nicht reklamehaft hervorheben. Gib keine Rechtsauskunft, sondern nur sprachliche Hinweise.
P9 · Themen für Fachbeiträge
Ich bin Sachverständiger für [Fachgebiet]. Meine wichtigste Zielgruppe ist [Zielgruppe]. Schlage zehn Themen für Fachbeiträge oder Vorträge vor, die diese Zielgruppe wirklich interessieren: Fragen aus der Praxis, häufige Fehler, neue Entwicklungen. Für jedes Thema: Arbeitstitel, Kernaussage in einem Satz, passendes Medium.
P10 · Mein Zielhafen in fünf Jahren
Interviewe mich mit fünf Fragen zu meinem beruflichen Ziel in fünf Jahren, jeweils eine Frage, dann warte auf meine Antwort. Frage nach Fachgebiet, Arbeitsmix aus Gericht, Privatgutachten, Beratung und Lehre, Arbeitszeit, Einkommen und dem, was ich nicht mehr machen will. Fasse danach mein Zielbild in fünf Sätzen zusammen und nenne den Unterschied zu heute.
P11 · Mein tatsächlicher Stundensatz
Hilf mir, meinen tatsächlichen Stundensatz als Sachverständiger zu kalkulieren. Frag mich nacheinander nach: Fixkosten pro Jahr (Büro, Versicherung, Geräte, Fortbildung, Software), gewünschtem Jahreseinkommen vor Steuern, verrechenbaren Stunden pro Jahr und Anteil nicht verrechenbarer Zeit (Akquise, Verwaltung, Fahrten). Rechne danach den notwendigen Stundensatz aus und zeige den Rechenweg. Hinweis: Für Gerichtsgutachten gilt das Gebührenanspruchsgesetz. Die Kalkulation dient meiner eigenen Orientierung.
P12 · Standardablauf als Checkliste
Hier sind meine Stichworte zum Ablauf bei [Gutachtenart], vom Erstkontakt bis zur Rechnung: [Stichworte]. Erstelle daraus eine Checkliste mit Phasen, Arbeitsschritten, Zuständigkeit und Vorlage oder Dokument je Schritt. Ergänze Schritte, die üblicherweise fehlen, und kennzeichne sie als Vorschlag.
Stand: November 2026. Diese Prompts dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. © Harald Sexl, SV Campus.